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Hannes .... 1.
April 2010 – muss mich mal wieder melden! Hallöchen Freunde! Habe schon ein ganz schlechtes Gewissen weil ich solange nichts habe von mir hören lassen. Aber ich genieße jeden Tag mein neues Leben und da blieb bislang kaum Zeit in die Tasten zu hauen. .. Nachdem ich aus der Klinik entlassen wurde, nahm Gudrun mich erst einmal zu sich nach Hause. Sie päppelte mich in den nächsten Tagen, denn ich war nach drei Wochen Klinikaufenthalt doch sehr schwach. .. Bei
Gudrun wohnt eine Bassethündin, die Emmi. Und sie zeigt mir ganz schön wo´s
lang geht. Ist manchmal echt nervig
wenn ich ihr nicht in ihre langen Ohren oder in die kurzen dicken Beine zwicken
darf. Da wird sie nämlich zickig, aber das verstehe ich schon. Ansonsten ist
Emmi Klasse. Wir gehen zusammen Gassi, liegen auf dem Sofa, fahren zusammen im
Auto, schmusen, rennen und spielen gemeinsam im Garten und vieles mehr. Tagsüber gehe ich mit zur Arbeit ins Tierheim, wo ich mit vielen anderen Hundis Kontakt habe. Während der Vermittlungszeiten liege ich ganz ruhig unter dem Büroschreibtisch. .. Ich war auch schon mal in der Stadt und in einem Einkaufszentrum. Da waren so viele Leute, aber die haben mich nicht gestört. Dennoch ist es viel schöner, wenn ich mit Emmi und Gudrun ins Feld fahre und wir dann ganz ganz lange Gassi gehen. Manchmal renne ich dann total übermütig im Kreis herum, ohne dass mir gleich die Luft wegbleibt und ich einen Hustenanfall bekomme. .. Und dass ich das kann, verdanke ich nur Euerer Hilfe und dem Können der Tierärzte. Gudrun sagt immer, dass die ein wahres Wunder vollbracht haben. Und dann erzählt sie mir, wie sie in den drei Wochen die ich in der Klinik war, um mein kleines Leben gebangt hat. Aber schließlich bin ich eine Kämpfernatur und habe es geschafft. Darüber bin ich so froh, dass ich häufig aus heiterem Himmel Luftsprünge mache. Das muss lustig aussehen, denn die Zweibeiner lachen dann immer. Auch in der Jugendgruppe, die samstags unterwegs ist, bin ich schon mitgelaufen. Die hatten auch sehr viel Spaß mit mir, weil ich die Kinder und Jugendlichen so mag. .. Ich war ja vor meinem Klinikaufenthalt vier Wochen in einer Pflegestelle. Da war so ein süßes, kleines Mädchen, die Jette. Von daher kenne ich Kinder. Zwei Katzen leben ebenso bei Jette und ihrer Mutter. Auch die mag ich. Bei Susann und Jürgen habe ich auch schon mehrmals übernachtet, ebenso bei Marcel - da war ich aber noch ganz klein. Ich schreibe Euch dies nur, damit Ihr seht wie unkompliziert ich bin. Unkompliziert und pflegeleicht! Und trotzdem hat mich noch niemand für immer haben wollen. Obwohl es mir bei Emmi, Gudrun und ihrem Mann sehr gut geht, weiß ich, dass ich nicht für immer bei ihnen bleiben kann. .. Wer mir ein neues Zuhause geben will, wird es nicht bereuen denn ich ein netter und dankbarer Kerl. .. Genug für heute, muss jetzt mal schnell in die Küche, da war so ein Geräusch. Könnte die Kühlschranktür gewesen sein. Da will ich doch nichts verpassen, die Emmi ist auch schon da. .. Wuff,
wuff bis zum nächsten Mal Euer Hannes ..
..
... ... 8.
Februar 2010 – Hannes ist wieder zu Hause Nach genau dreiwöchigem Klinikaufenthalt durfte ich heute Hannes aus der Giessener Universitätsklinik nach Hause holen. Am letzten Dienstag war, wie berichtet, ein zweiter Eingriff notwendig geworden. Ein sehr schwieriger Eingriff, der aber ohne Komplikationen, verlief und erfolgreich war. Seitdem geht es Hannes deutlich besser, er ist belastbarer geworden, und seine Sauerstoffsättigung im Blut ist sehr gut. Die Tierärzte/innen haben wirklich großartige Arbeit geleistet. Nach dem ersten Eingriff hatte ich (jetzt kann ich Euch/Ihnen meine Sorge um Hannes eingestehen) kaum Hoffnung, dass Hannes all die notwendigen weiteren Eingriffe überstehen würde. Und nun tollt er übermütig, ohne Hustenanfälle und blau werdende Zunge herum – eine Freude ihm dabei zuzusehen! In ein paar Tagen, wenn er sich vom Klinikaufenthalt erholt hat, überlasse ich ihm hier das Schreiben wieder, soll er dann selbst weiter berichten …. Mein lieber Hannes, schön, dass du wieder zu Hause bist. Unser aller Daumendrücken hat sich gelohnt, es hat dir geholfen! jetzt kann es für dich nur noch bergauf gehen. Erhol´ dich weiterhin! .. Gudrun ..
alles gut überstanden ..
Ich wlll jetzt wieder heim!! ..
endlich daheim! .. .. 3.
Februar 2010 – Nach dem zweiten Eingriff Liebe
Hundefreunde, auch
heute habe ich von Hannes Tierärztin erfahren, dass bei unserem kleinen Mann
bis jetzt keine Komplikationen aufgetreten sind. Die Verschlüsse sitzen noch
immer da wo sie hingehören. Und das müssen sie bleiben. Kleiner
Hannes, mach weiter so, wir alle denken an
dich! Gudrun 2.
Februar 2010, 18 Uhr - Hannes
ist nach dem zweiten Eingriff schon wieder
wach Liebe Hannes-Daumendrücker, , der Anruf der Tierärztin kam heute schon kurz vor 18 Uhr. Sie hatte gute Nachrichten: Der 5-stündige Eingriff verlief ohne Komplikationen und Hannes war bei ihrem Anruf gerade dabei, wach zu werden. Viel kann man noch nicht sagen, alles hängt davon ab, ob der heute eingesetzte Verschluss dem Druck der Herzkammer in den kommenden Tagen standhält. Also liebe Hannesfreunde, bitte die kommenden Tage ganz fest an ihn denken und wieder alle Daumen drücken. .. Hannes,
du schaffst das, alles wird gut! Gudrun
2.
Februar 2010 – Hannes muss heute noch einmal operiert werden! Liebe Tierfreunde, ... nachdem der erste Eingriff nicht den gewünschten Erfolg für Hannes hatte, haben sich die Tierärzte entschlossen, am 2.02.2010 einen weiteren Eingriff vorzunehmen. Genau zwei Wochen nach der ersten Operation heißt es noch einmal alle Daumen für unseren Kleinen zu drücken und in Gedanken bei ihm zu sein. Ohne den erneuten Eingriff, der dieses Mal jedoch um einiges schwieriger sein wird, hätte Hannes keine Chance zu überleben. Da muss er, müssen wir durch. ... Hannes,
wir alle sind bei Dir, alles wird
gut! Gudrun ... 26. Januar 2010 - Keine Neuigkeiten Liebe Hundefreunde, .. leider
kann ich auch heute nichts Neues über Hannes berichten. Nachdem die Tierärzte
sich für einen weiteren Eingriff entschieden haben, muss nun das Material hierfür
bestellt werden. Und das bedeutet weiter warten. Solange Hannes sich nicht
anstrengt, geht es ihm gut. Er wird noch immer intensivmedizinisch versorgt und
fühlt sich dort wohl, da er häufig im Mittelpunkt steht. Kleiner Hannes, was
mag wohl in deinem Köpfchen vorgehen? Schon wieder ein anderer Ort an dem du
dich neu eingewöhnen musst. Aber es wäre sinnlos, dich im jetzigen Zustand
abzuholen. Wir alle wollen doch, dass es dir bald besser geht. Also halt die
Ohren steif! Glaube mir, in Gedanken sind sehr viele Tierfreunde bei dir. In
Sorge um Hannes Gudrun
PS:
Morgen melde ich mich nur, wenn es wirklich Neuigkeiten gibt. .. .. 25. Januar 2010 – Fast eine Woche
nach dem Eingriff Hallo liebe Hundefreunde, ... ich
hatte gehofft euch mitteilen zu können, dass Hannes heute entlassen wurde.
Leider teilte mir seine Tierärztin mit,
dass er zwar munter sei, jedoch bei Belastung unter Atemnot leidet. Die Tierärzte
müssen jetzt beraten mit welchen weiteren Maßnahmen dem kleinen Hundemann
geholfen werden kann. Wie es weitergeht erfahre ich morgen und gebe Bescheid.
Bitte drückt dem Hannes weiterhin alle Daumen und denkt an ihn! Traurige
Grüße Gudrun .. .. 22. Januar 2010 – Es geht aufwärts Liebe Hannesfreunde, ... ich
kann mich kurz fassen, denn viel gibt es heute nicht zu berichten. Die Tierärztin
erzählte mir heute Abend, dass Hannes munter und fidel ist, so ihre eigenen
Worte. Er befindet sich zwar noch immer auf
der Intensivstation, aber eigentlich wäre das nicht mehr nötig, denn sein
Zustand ist stabil. Auf dieser Station ist rund um die Uhr jemand für ihn da -
er ist nicht alleine wie es auf
einer anderen Station der Fall wäre. Bis
Montag oder Dienstag muss Hannes sich noch gedulden und in der Klinik bleiben. Am
Wochenende telefonieren wir nur, wenn Hannes Befinden sich wider Erwarten
verschlechtert. Dann würde ich hier berichten. Ansonsten melde ich mich erst
wieder, wenn Hannes zu Hause ist. Also,
weiterhin alle kräftig die Daumen für ihn gedrückt. Tschüss Hannes,
vielleicht schon bis Montag! Gudrun (die jetzt wesentlich erleichtert ist) . . 21. Januar 2010 – zwei Tage nach
dem Eingriff Liebe Hannesfreunde, .. heute
habe ich erfahren, dass es mit unserem kleinen Hannes ganz langsam aufwärts
geht. Nachdem ihm gestern von der langen Narkose ziemlich übel war, hat er
heute schon wieder etwas gefuttert und danach nicht erbrochen. Er ist wach und
„ansprechbar“, bleibt aber zur Beobachtung weiterhin auf der
Intensivstation. Der durchgeführte
Herzultraschall sieht noch nicht ganz so gut aus, stellt aber doch die Ärzte
zufrieden. Auch heute war sein Blutsauerstoffgehalt wieder etwas angestiegen, so
dass nun keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr mehr erforderlich ist. Lieber
Hannes, du musst halt noch ein bisschen Geduld haben, denn es geht leider nur in
kleinen Schritten aufwärts. Wir alle denken aber an dich und unser
ununterbrochenes Daumendrücken ist dir sicher. Schlaf gut kleiner Mann, morgen erfahre
ich dann von deiner Tierärztin, welche Fortschritte du
gemacht hast. Sie meldet sich jeden Abend bei mir, um von dir zu
berichten. Mach’s
gut Hannes! Gudrun .. 20. Januar 2010 – Der Tag nach
der Operation Liebe Tierfreunde, .. nach
einem Telefonat mit Hannes´ behandelnder Tierärztin gibt es
am Tag nach der großen Operation kaum
Neuigkeiten. Wie erwartet war Hannes heute
noch sehr müde, aber nach der langen Narkose von gestern muss man sich deswegen
keine Gedanken machen. Die Sauerstoffsättigung
in seinem Blut ist bereits angestiegen, ein gutes Zeichen, wie mir die Tierärztin
erklärte. Außer einer Blutentnahme und einem
Röntgenbild zur Kontrolle
hat man heute keine weiteren Untersuchungen an ihm vorgenommen. Auch
in den kommenden Tagen bleibt Hannes weiter auf der Intensivstation unter
Beobachtung. Die Entlassung, die normalerweise für Freitag vorgesehen war, muss
um einige Tage verschoben werden, er kann jedoch nirgendwo besser betreut
werden, als dort, wo er gerade ist. Kleiner
Hannes, wir alle wünschen dir dass es deinem kleinen Herzen schon bald sehr
viel besser geht! In Gedanken sind wir bei dir. Gudrun Lincke .. 19. Januar 2010 - die Operation
Liebe Tierfreunde, .. unser
kleiner Hundefreund Hannes hat mich gebeten, Ihnen über sein Befinden zu
berichten. Heute war der große Tag
für Hannes. Die Operation endete
nach ziemlich genau acht Stunden.
Armer kleiner Hundemann. Bei diesem
großen Eingriff wurden zwei Gefäße erweitert und ein Stent (Gefäßstütze)
implantiert. Jetzt muss sein Herz mit der neuen Situation zurecht kommen. Das
heißt: abwarten! Und er muss die lange Narkose verkraften. Schmerzen
hat Hannes nicht, lediglich die Leiste, durch die die Instrumente
geführt wurden, schmerzt etwas. Hannes wird die nächsten Tage auf der
Intensivstation in einem Wärmebett verbringen und dort sehr gut versorgt
werden. Mehr konnte mir Hannes´ behandelnde
Tierärztin für heute nicht sagen. Sobald es Neuigkeiten gibt, melde ich mich. Gudrun
Lincke (in
Gedanken bei Hannes)
...
Auf dem Weg zur Klinik… ..
….wir sind da ..
Muss ich wirklich aussteigen? ..
Hier müssen wir rein .....
Hurra, ich habe kräftig zugenommen ...
Im Warteraum… ...
ein kleiner Flirt lenkt ab… ... ... Hannes
– Der Tag vor der OP (18. Januar 2010) Liebe Tierfreunde, . wie
ich bereits angekündigt hatte, wurde ich heute, am 18.01.2010, in der Giessener
Veterinärmedizinischen Universitätsklinik
stationär aufgenommen. Trotz der schlechten Wetterverhältnisse waren wir zum vereinbarten Termin pünktlich in der Aufnahme, wo ich auch gleich auf die Waage steigen durfte. 9,8 Kilo zeigte sie, beim letzten Besuch waren es gerade mal 5 Kilo. . Im Warteraum angekommen, entdeckte ich sofort zwei süße Sheltiemädels mit denen ich auch gleich heftig flirtete. Leider wurde mein Interesse an den beiden Hundedamen unterbrochen, da ich bereits nach kurzer Zeit in den Behandlungsraum gerufen wurde. Die Tierärztin staunte nicht schlecht über meine Gewichtszunahme. Noch einmal musste mein mich begleitender Mensch ausführlich die Krankengeschichte berichten. Und schon wieder standen einige allgemeine Untersuchungen wie Temperatur messen, Puls fühlen, Zunge rausstrecken und in den Hals schauen, an. Ein kräftiger „Aderlass“ durfte natürlich auch nicht fehlen, eine ganze Menge kleiner bunter Röhrchen waren zu füllen. . Das kannte ich schon, ich war also brav und kassierte dafür ein dickes Lob von der Tierärztin. Sie sagte, dass man gleich einmal nach den Entzündungswerten schauen müsse, denn wenn diese erhöht seien, müsse die geplante OP verschoben werden. Also auf das Ergebnis warten. In der Zwischenzeit könne ich aber schon mal vor dem Röntgenraum Platz nehmen. Man bräuchte eine neue Aufnahme von Herz und Lunge, was mir nicht so recht war. Obwohl dies eigentlich gar nicht wehtat, konnte ich nicht still liegen und erst beim vierten Anlauf entstand eine brauchbare Aufnahme, und ich durfte endlich wieder gehen. . Da ich wegen der Fahrt zuvor nur ein kleines Frühstück hatte, bekam ich nach Absprache mit der Tierärztin eine weitere Portion. Irgendwie hatte ich jedoch in dieser Umgebung keinen so rechten Hunger. Da wir eine ganze Weile auf das Blutergebnis warten mussten, gingen wir auf dem schönen alten Universitätsgelände noch ein wenig spazieren. Nicht sehr lange, da ich sonst gleich wieder mein Herzhusten gemeldet hätte. . Mein
Mensch erzählte mir, auf dem Gelände der Tierklinik hätte sich in den letzten
Jahren viel verändert. So zeigt sich auch ein freundlicher Warteraum, dessen
helle Wände Fotos aller Tierärzte, Tierpfleger und tiermedizinischen
Fachangestellten zieren. Ein großer
an der Wand befestigter Monitor gibt Tipps zur Tierhaltung und Tiergesundheit,
und verkürzt so unseren Menschen
die doch mitunter sehr langen Wartezeiten. Auch ich blickte ganz gespannt in
diesen Fernseher und beobachtete die
dort gezeigten Hunde und Katzen sehr interessiert. Irgendwie toll, ich wollte
gar nicht mehr weg. Dann endlich steht fest, dass sich keine Entzündung in meinem kleinen Hundekörper befindet – ich kann am nächsten Tag operiert werden! Doch bevor es soweit ist, muss noch ein EKG sowie ein Herzultraschall gemacht werden. Danach ruhe ich mich aber in meinem Krankenzimmer erst einmal richtig aus, es war alles doch ein bisschen anstrengend. . Beim
Abschied sehe ich, dass mein Mensch Tränen in den Augen hat. Aber
warum? – frage ich ihn, ich bin
doch bald wieder bei euch…. Euer
Hannes
Post für Welpi Hannes
+++ 18. Januar 2010
Hallo Hannes, . wir wünschen Dir alles Gute und drücken Dir alle ganz fest die Daumen und Pfoten, daß alles gut geht!! Grüße . Markus W. (und der "tierische Rest" der Familie)
+++ 18. Januar 2010
Guten Morgen, . . wir wünschen dem Hund Hannes alles Gute für die OP! . Fam. Völker +++ 17. Januar 2010
Hallo Hannes, . hoffentlich erreicht Dich unsere Post noch. Du musst es uns alten Hundenasen schon verzeihen, dass wir nicht mehr an alles denken :-) Morgen machst Du Dich ja auf den Weg nach Giessen, um dann am Freitag hoffentlich wieder zurück zu kehren – mit einer „Ausstattung“, die Dein Leben normal werden lässt. Wir drücken all unsere Pfoten – und das sind immerhin 8!! – dass alles gut verläuft. Wir wünschen Dir eine gute Fahrt, sei nicht aufgeregt & mach´s gut. Wir werden weiterhin die Homepage nach Neuigkeiten über Dich durchforsten lassen. Ach ja…da wir über Weihnachten bei unseren Großeltern waren, haben wir wenigstens von ihnen ein paar Weihnachtsgeschenke bekommen. Von unseren beiden Menschenkindern gab´s wirklich nix, aber das war auch okay, Du konntest das Geld besser brauchen! Also, halte die Ohren steif und wir sehen uns…Pfote drauf!!!. Bonny & Charlie +++
Hannes´ allergrößter Wunsch geht in Erfüllung!
Hallo liebe Tierfreunde, . ich
greife mal schnell zur Feder, bzw. Tastatur, um Euch mitzuteilen, was aus meinem
allergrößten (Weihnachts-) Wunsch geworden ist. Vorstand,
Tierpflegerinnen und ich sind von der Anteilnahme an meinem Schicksal von so
vielen Zweibeinern total gerührt und können kaum glauben, dass der Betrag für
meine Operation so schnell zusammengekommen
ist. Dafür bedanken wir uns bei allen Spendern ganz herzlich! Die vielen tröstenden
und aufmunternden Worte von Euch
Zwei- aber auch Vierbeinern tun mir sehr gut. Besonders die meines Bruders
Eddie, er hat mir durch seine Zweibeiner sagen lassen: Bruder Hannes, werd´
bald ganz gesund! Am 18.
Januar werde ich mein Köfferchen packen und nach Gießen in die Veterinärmedizinische
Klinik, Abteilung für Herzchirurgie, reisen. Wie auch bei Euch Zweibeinern vor
einer OP üblich, werde ich am Einlieferungstag nochmals gründlich
durchgecheckt, bevor am nächsten Tag der große Eingriff stattfindet. Ein
bisschen Bammel hab´ ich schon. Aber wer hätte den nicht? Ich weiß, dass Ihr ALLE
ganz fest an mich denkt und ich nicht alleine bin. Wenn alles ohne
Komplikationen klappt (und davon gehe ich ganz fest aus – bitte alle Daumen drücken!!!)
bin ich bereits am 22. Januar 2010 schon wieder zu Hause. Krankenbesuche werde
ich dann erstmal noch nicht empfangen können, aber die Tierärzte sagen, dass
ich bereits zwei bis drei Wochen
nach dem Eingriff recht fit sein werde. Und darauf freue ich mich so sehr! Denn
momentan ist mir jede Anstrengung zuviel, ich fange dann immer gleich an zu
husten. Natürlich halte ich Euch auf dem Laufenden, wie es mir während meines
Klinikaufenthaltes geht und welche Fortschritte ich mache. Ich
weiß gar nicht wie ich mich für Euere finanzielle Unterstützung bedanken
soll. Außer
einem nassen Hundeschnauzenküsschen und einem treuen Blick habe ich nichts,
womit ich meine so große Dankbarkeit zum Ausdruck bringen kann. DANKE! Euer
Hannes
Hannes´ allergrößter (Weihnachts-)
Wunsch!
Einmal so richtig mit meinem Brüderchen toben können, ohne dabei gleich aus der Puste zu kommen, das wäre doch was! Aber leider ist mir dieses Glück, für die meisten Lebewesen eine Selbstverständlichkeit, nicht beschieden. Am
23.Juli 2009 erblickte ich mit weiteren sieben Geschwistern das Licht der Welt.
Wir alle hatten keinen guten Start - unser
Herrchen sorgte nicht richtig für uns. Mitte Oktober 2009 war er nicht
auffindbar und wir wurden zusammen mit unserer Mutter vom Ordnungsamt und dem
Veterinäramt in das Tierheim eingewiesen. Welch großes Glück für uns. Meine
Geschwister und ich wurden vom Besitzer freigegeben, unsere Mama mußte leider
wieder zurück nach Hause. Unfassbar für uns alle! Sechs meiner Brüder und Schwestern fanden in anderen Tierheimen Aufnahme, Eddie und ich blieben in Offenbach. Von Anfang an bin ich der Kleinste im Bunde. Während Eddie bereits 3800 Gramm auf die Waage bringt, schaffe ich gerade mal 2500 Gramm. Bei der tierärztlichen Untersuchung wird, laienhaft ausgedrückt, ein „Loch“ in meinem kleinen Herzen diagnostiziert. Ich bin auch nicht so fit wie Eddie, bei der geringsten Kleinigkeit ermüde ich sehr rasch. Da mein Zustand sich sehr schnell verschlechtert, beschließt man mich auf Anraten unseres Tierheimtierarztes in der Veterinärmedizinischen Universitätsklinik in Gießen vorzustellen. Bis
die Diagnose feststeht, wurde ich einen ganzen Tag lang von vielen Tierärzten/innen
untersucht. Das Untersuchungsergebnis war zunächst niederschmetternd: meine
Lungenschlagader, sowie dazugehörende Klappen sind an drei Stellen verengt. Das
hat zur Folge, dass ich nicht genügend
Sauerstoff im Blut habe, meine Zellen mangelhaft versorgt sind und ich mich
nicht normal entwickeln kann. Hinzu kommen der Husten, die Luftnot sowie das
schnelle „Schlappmachen“. Mein Lichtblick ist: eine Operation könnte mir helfen ein normales Hundeleben zu führen, mit Artgenossen und Kindern, spielen und herumtoben, lange Spaziergänge zu unternehmen und vieles mehr. Ohne diesen operativen Eingriff, habe ich keine Überlebenschance, ich werde nicht einmal erwachsen werden, denn mein ständiger Sauerstoffmangel führt zum langsamen Ersticken. Jeder Zweibeiner im Tierheim, Tierpflegerinnen und Vorstand, möchten mir so gerne helfen und mir meinen Wunsch erfüllen. Ich weiß aber auch, dass ich nicht der einzige Hund im Tierheim bin, der tierärztliche Hilfe braucht. Und meine Operation kostet mindestens 2.000 €! Daher bitte ich Sie / Euch alle um Hilfe, um Ihre / Eure finanzielle Unterstützung, damit im Januar 2010 die für mich lebenswichtige Operation durchgeführt werden kann und somit mein allergrößter (Weihnachts-) Wunsch zu leben, in Erfüllung gehen kann. Euer Hannes (Spendenkonto: Städtische Sparkasse Offenbach, Kontonummer 44571, BLZ: 505 500 20)
~~~~~~~~~ . Hallo Hannes, Du kleiner Mann, der gerne groß werden möchte .... Wir haben von Deinem Schicksal erfahren und für uns war eines klar…wir werden Dir helfen. Uns liegt Dein noch sooo kleines Leben sehr arg am Herzen und wir können uns vorstellen, dass Du mit Sicherheit gerne einmal so groß werden möchtest wie wir. Damit Du auch weißt, wer wir sind, hier ein Bild von uns – Bonny (links) & Charlie (rechts, ist ja klaro):
.. Deshalb haben wir unserem Frauchen und Herrchen gesagt, dass wir dieses Jahr auf unsere Nikolaus und Weihnachtsgeschenke verzichten und sie das Geld lieber für Dich bzw. Deine Operation spenden sollen. Da staunste, was?!?!? Sonst verzichten Menschen ab und an auf Geschenke, diesmal sind es aber Deine Artgenossen, denn wir müssen doch zusammenhalten. Wir haben auch gut aufgepasst, dass unsere Menschen die Online‐Überweisung richtig ausfüllen, so dass das Geld Dich auch erreicht. !!! An die anderen Fell‐ und sonstige tierische Nasen da draußen !!! Wenn Ihr jetzt denkt, oh man, wenn wir das jetzt auch machen, dann denken die beiden, wir hätten ihre tierische Idee geklaut. ABER: Macht Euch darüber bitte keine Gedanken…wir möchten sogar, dass Ihr drüber nachdenkt, einmal auf etwas zu verzichten, damit diese arme Maus Hannes leben kann. .. HANNES .. Wir 2 wünschen Dir, dass Du die notwendige Operation gut überstehst und danach ganz arg bald so ein duftes Zuhause findest wie wir und dort Dein ganzes langes Hundeleben in Kreise lieber Menschen verbringen darfst. Unsere Pfoten sind jedenfalls gedrückt. Halt die Ohren steif und kämpfe, was Dein kleiner Körper hergibt. Wir glauben an Dich, Du schaffst DAS!!! Mach´s gut und wir werden uns schlau machen, wie es Dir ergangen ist. Pfotenwinker von uns beiden .. Tschödeldidö Bonny & Charlie
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